1,5 Jahre nach dem Auftakt des DFG-Forschungsprojekts „Journalism Innovation in Democratic Societies“ (JoIn-DemoS) zog das internationale Forschungsteam in Eichstätt ein Zwischenfazit. 

Nach dem letzten Treffen im November 2021 im spanischen Elche konnte sich das JoIn-DemoS-Forschungsteam endlich wieder in Persona besprechen. Insgesamt 16 Wissenschaftler:innen trafen sich am 19. und 20. Mai zum wissenschaftlichen Austausch an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. 

Die deutschen Forscher:innen um Prof. Dr. Klaus Meier empfingen dabei Gäste aus Spanien (Universidad Miguel Hernández), Österreich (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und der Schweiz (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie Università della Svizzera italiana). 

Das Projekt „Journalism Innovation in Democratic Societies“ läuft bereits seit Oktober 2020. Nach 1,5 Jahren sollte nun in Eichstätt ein Zwischenfazit gezogen werden. Dabei tauschten sich die Wissenschaftler:innen zwei Tage lang intensiv über die im ersten „Work Package“ identifizierten Innovationen aus und besprachen das weitere Vorgehen für die nächsten Forschungsschritte. 

In der ersten von drei Projektphasen wurden die wichtigsten Innovationen im Journalismus der vergangenen 10 Jahren in den einzelnen Ländern identifiziert. Schritt zwei, der gerade durchgeführt wird, versucht nun anhand von 100 Best-Practice-Beispielen (20 pro Land) z. B. Faktoren, die Innovationen im Journalismus fördern oder hemmen, nachweisen zu können. Für diesen wichtigen Schritt war der zweitägige Workshop von großer Bedeutung: „Der persönliche Austausch, das gemeinsame Diskutieren und das Suchen nach Lösungen in der Gruppe ist von unschätzbarem Wert für jedes Forschungsprojekt. Insbesondere wenn es sich über fünf Länder erstreckt. Wir konnten einen guten Fortschritt erzielen und freuen uns nun, die Datenerhebung von Teilstudie II noch besser voranbringen zu können“, so Klaus Meier.

Außerdem wurden Auswertungsmöglichkeiten der gerade stattfindenden Online Umfrage diskutiert. In zukünftigen Arbeitsschritten wird nun der Zusammenhang der Innovationen und deren Einfluss auf demokratische Gesellschaften genauer erforscht. 

Das Projekt soll bis September 2023 abgeschlossen werden. Bis dahin sind weitere persönliche Treffen in der Schweiz und in Österreich geplant. Mehr Informationen zu unserem Team und den Forschungsergebnissen finden Sie hier auf unserer Website.